abendliches Ponta do Sol schroffe Felsen vor grünen Hänge, das Hochgebirge Madeiras Delfine Lorbeerbaum auf trockenem Hügel unter strahlend blauem Himmel Blasser Sonnenuntergang über dem Atlantik

Milchkannen

Der Milchmann kommt per Flugzeug

25. Mai 2017

Madeiras Frischmilch wird täglich eingeflogen

eins - Die grüne Insel schafft es nicht, ihre Kinder mit frischer Milch von heimischen Kühen aufzuziehen. Die in den Supermärkten feilgebotenen 1-Liter-Packungen von der Firma Vigor sind Importe. Aber es wird noch absurder: Bei den beiden madeirensischen H-Milch-Produkten ist nur das Wasser heimisch. Mit madeirensischem Wasser wird das Milchpulver aufgerührt, das die madeirensischen Firmen Pico Ruivo und Ilma in der EU aufkaufen.

Der Milchmann kommt per Flugzeug1

Deutschlandflagge

Deusches Konsulat bis auf weiteres geschlossen

24. Mai 2017

Derzeit läuft alles über die Botschaft in Lissabon

eins- Wie lange das Honorakonsulat der Bundesrepublik Deutschland auf Madeira geschlossen bleibt, ist unbekannt. Die Auslandsvertretung der Bundesrepublik Deutschland in Lissabon übernimmt fortan alle Aufgaben des Konsulats von Madeira.

Deusches Konsulat bis auf weiteres geschlossen2

Passionsblume

Die Passionsfrucht reift

18. Mai 2017

Blüten und reife Früchte gleichzeitig am selben Strauch

eins - Die Blüten der Passionsfrucht oder portugiesisch „Maracujá“ haben einen Durchmesser von etwa zehn Zentimeter. Ihre Basisblätter gehen sternförmig auf. Darüber öffnet sich eine runde bunte Sonne. Sie stahlt in blauen, weissen, violetten, grünen und gelben Tönen. Drei Vogelhüpfer weiter hängt die kugelförmige Frucht: Zum Verzehr plfücken kann man sie, wenn ihre Schale von grün nach braun mutiert ist. Mit dem Messer in der Mitte durchschneiden und mit Hilfe eines Teelöffels auslöffeln. Der Geschmack ist süß-säuerlich frisch.

Die Passionsfrucht reift3

Strand Venezuela

Venezuela ist nicht mehr sicher

13. Mai 2017

Madeira fürchtet die Rückkehrer-Welle

sts - 30 Jahre oder mehr ist es her, dass Madeirenser scharenweise nach Venezuela auswanderten. Ganze Familien gingen mit Sack und Pack den weiten Weg nach Mittelamerika, um dort Geld zu verdienen. Der Öl-Boom zu Beginn der 70er machte Venezuela reich und attraktiv für Madeirenser, denen damals ein karges Einkomen auf dem heimischen Acker zu wenig war. In Venezuela spricht man Spanisch. Kein Hindernis, denn Portugiesisch und Spanisch sind verwandt miteinander. Die Reise jedoch war damals wie heute langwierig und teuer. Die Madeirenser arbeiteten hart in der Landwirtschaft oder eröffneten kleine Geschäfte. In diesen Zeiten konnte man in Venezuela gut verdienen. Wer zu Geld gekommen war, besuchte im Sommer die Verwandten in Madeira. Viele Madeira-Touristen hörten in den Sommermonaten spanische Sätze in den Bars und sahen Männer mit großen schwarzen Hüten am Strand flanieren.

Venezuela ist nicht mehr sicher4

foto: lauritzen-hamburg

Nervige Anmache

9. Mai 2017

Auf Seiten der Touristen wächst der Unmut

pedro - Egal ob im 1. Stock der Markthalle von Funchal oder vor Restauranteingängen: Man wird ständig animiert und penetrant angequatscht. Flanierende Touristen nervt das entschieden, und viele beschweren sich über die Belästigungen bei der Madeira-Zeitung. Es wird Zeit, dass sich da etwas ändert. Deshalb schicken wir diese Zeilen in Übersetzung an die Redaktionen regionaler Zeitungen, Radios und Fernsehen. Damit das publik wird!

Nervige Anmache5

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